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Was tun bei Migräne?
Allgemein

Was tun bei Migräne? Meine besten Tipps

Hier verrate ich dir meine besten Tipps bei Migräne. Seit knapp 15 Jahren habe ich immer wieder mit heftiger Migräne zu kämpfen. In unterschiedlichen Intervallen suchen mich diese Attacken heim, legen mich jedes Mal total lahm und versetzen mich in einen absoluten Ausnahmezustand. 

Bei meinem ersten Migräneanfall gesellte sich zu den Migräne-Beschwerden auch noch eine unglaubliche Angst dazu. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt ja gar nicht, was das überhaupt ist, das mir so unglaubliche Schmerzen bereitet. Ich verstand nicht, was mit mir und meinem Körper in diesem Moment passiert. Kurz gesagt: es war der blanke Horror.

Panik machte sich breit und die 2 Stunden bis der Arzt vom Ärztenotdienst endlich eintraf, waren kaum auszuhalten und nervenaufreibend.  Dieser hatte sofort den Verdacht “Migräne” und mich dahingehend behandelt. So bekam ich Infusionen gegen die Schmerzen und etwas gegen die nicht enden wollende Übelkeit angehängt. Er hat mir dringend geraten – so bald wie möglich – einen Neurologen diesbezüglich aufzusuchen. Die Symptome galt es dringend abzuklären.

Meine Migräne-Symptome

Unglaublich heftige Kopfschmerzen, ein Gefühl als würde einem der Kopf mit einer Axt zweigeteilt, Übelkeit gefolgt von starkem Erbrechen, Sehausfälle, Zittern am ganzen Körper und hämmernde Schmerzen in der Nase zählen zu meinen Symptomen. Meist ist der Kopfschmerz auf einer Seite des Kopfs deutlich stärker als auf der anderen. Lichtempfindlichkeit und starkes Schwitzen, aufgrund der großen Schmerzen, zählen ebenso dazu.

Migräne beginnt bei mir immer nach dem gleichen Schema. Die Schmerzen überkommen mich ohne jegliche Vorwarnung und bauen sich innerhalb weniger Minuten zu ihrer Höchstform auf. Ganz am Anfang fangt meine Nase unglaublich zu schmerzen an. Es fühlt sich an, als wäre sie gebrochen oder als hätte ich einen festen Schlag darauf bekommen. Sobald dieses Symptom eingetreten ist, setzt ein bis zwei Minuten später der Kopfschmerz ein.  Er baut sich binnen weniger Minuten zu unerträglichen Schmerzen auf. Übelkeit und Erbrechen gehen damit Hand in Hand. Das Erbrechen endet zumeist erst, wenn jeglicher Mageninhalt entleert wurde.

Im Lauf der Jahre habe ich einige Dinge probiert, um die akuten Anfälle erträglicher zu machen. Gleich vorweg muss ich jedoch klarstellen, dass ich in sehr vielen Fällen die Schmerzen ganz und gar nicht aushalte, auch mit Medikamenten nicht in den Griff bekomme und in der Notaufnahme im Krankenhaus lande.

Die Tage nach der Migräne

Noch Tage nach dem eigentlichen Anfall wirkt die Migräne nach. Ich fühle mich erschöpft, verspüre eine Unruhe, kann mich schwer konzentrieren und es fällt mir teilweise schwer mir Dinge zu merken.  Daran kann ich jedes Mal für mich selbst sehr gut erkennen, dass Migräne nicht bloß starke Kopfschmerzen sind, sondern eine ernstzunehmende Sache, der man bestmöglich entgegenwirken sollte.

Medikamente bei Migräne

Ich habe bis vor 2 Jahren immer Tabletten zur Einnahme bei akuten Migräne-Anfällen verschrieben bekommen. Diese haben mir in der Regel gar nie geholfen. Da ich sie schlichtweg nicht lange genug bei mir behalten konnte. Vor ungefähr 2 Jahren bin ich auf einen tollen Neurologen gestoßen.  Dieser hat sich sehr viel Zeit für mich genommen und mir ein Medikament in Sprayform (Nasenspray) empfohlen. Dieser Spray hat ganz klar den Vorteil, dass er selbst bei Erbrechen seine Wirkung entfalten kann. Direkt über die Schleimhäute aufgenommen, wirkt er zudem sehr schnell.

Auslöser meiner Migräne

Anhand einiger Untersuchungen konnte sehr schnell festgestellt werden, dass es keine organischen Ursachen für meine Migräne gibt. Rein körperlich also alles in bester Ordnung ist. Zum Glück. Nichts desto trotz leide ich regelmäßig unter Migräne und die Auslöser dafür wollte ich kennen. Im Rahmen von mehreren Terminen habe ich gemeinsam mit einem Neurologen die möglichen Auslöser erarbeitet. Ein Kopfschmerztagebuch gab auch spannende Einblicke.

In meinem Fall ist es unter anderem so, dass mein Körper sehr heftig auf übermäßigen Stress gepaart mit kontinuierlichem Schlafmangel reagiert. In stressigen Phasen achte ich zumeist  auch nicht besonders auf meine Ernährung und Sport betreibe ich seit Jahren keinen mehr. Eine sehr schlechte Kombination, wie man sich vorstellen kann. Und manchmal setzt mein Körper dann ein sehr heftiges Alarmzeichen – in Form eines Migräneanfalls. Zudem bin ich sehr wetterfühlig, starker Wind und vor allem Föhn setzen mir besonders stark zu und waren in der Vergangenheit ebenfalls schon für zahlreiche Migräne-Anfälle verantwortlich.

 

Meine besten Tipps für alle, die an Migräne leiden:

  • Neurologische Abklärung (Diagnose durch Facharzt)
  • Suche dir einen Neurologen, der sich Zeit für dich nimmt um mit dir einen individuellen Therapieplan erstellt
  • Auslöser der Migräne abklären/aufdecken
  • Kopfwehtagebuch führen
  • Ausgewogene Ernährung, regelmäßige Nahrungsaufnahme
  • Regelmäßiger Sport
  • Ausreichender Schlaf
  • Stresssituationen vermeiden
  • Richtiges Medikament für sich finden
  • Entspannungstechniken lernen
  • Auf Verspannungen im Körper achten
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • Regelmäßige Entspannungsbäder

Was mir während eines akuten Migräneanfalls hilft:

  • Rechtzeitige Einnahme des Medikaments
  • Raum verdunkeln
  • Für Ruhe im Raum sorgen
  • Kalte Kompressen über Stirn und Augen legen
  • Ruhig und bewusst atmen

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