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Krieg und Hunger töten Menschen! Tote überall.

Frauen, Männer und Kinder. Tagtäglich sterben Menschen auf abscheulichste Art und Weise. Sie sterben nicht nur, nein sie werden vor unser aller Augen ermordet. Von Waffen getötet und durch Unterernährung dahingerafft. Die ganze Welt und auch WIR sehen dabei zu.  Diese Bilder scheinen so rein gar nicht in unser Konzept von einer heilen Welt zu passen.

Die Welt liegt im Argen!

Es gibt so viele Krisenherde auf dieser Welt. Der Krieg im Jemen und in Syrien, Hungersnöte in Afrika, um nur ein paar Beispiele zu nennen – trauriger Alltag von Millionen Menschen auf dieser Welt. Und wir sehen alle mehr oder weniger schweigend und hilflos dabei zu. Klar, wir sind erschüttert über die schrecklichen Bilder, welche uns über die täglichen Nachrichten erreichen. Bilder, die zu grauenhaft sind, um sie überhaupt bewusst wahrnehmen zu können. Ich ertappe mich leider selbst oft dabei, wie ich den Blick davon abwenden muss, weil das Gezeigte zu abscheulich ist. Leichenberge türmen sich, verstümmelte Babies und Kleinkinder, verhungernde Menschen, deren Anblick für uns nicht zu ertragen ist. Genau diese Bilder sind aber die gelebte Realität von Frauen, Kindern und Männern auf dieser Welt.

Diese Menschen haben nicht die Möglichkeit durch das Abwenden des Blicks oder das Umschalten des Senders von dieser Realität Abstand zu gewinnen. Und sie haben keinerlei Möglichkeit irgendetwas an ihrer aussichtslosen und ins Verderben führenden Situation zu ändern. Obwohl wir über die Schrecken Bescheid wissen, bleiben wir ruhig und begehren nicht auf. Wir fühlen uns ohnmächtig und absolut nicht in der Lage, daran auch nur das Geringste ändern zu können. Das ist falsch und das ist traurig. Und das darf einfach nicht wahr sein. 

Wir sind viele und wir haben etwas zu sagen, nur müssen wir es auch tun. Das erfordert Mut und Courage. Doch während wir warten und zögern, werden weiterhin fleißig Waffen aus den westlichen Ländern geliefert, es wird Profit über Menschlichkeit gestellt und das Sterben und Morden geht unaufhörlich weiter. 

Wir sind als Menschen dazu verpflichtet für andere Menschen einzustehen. Jenen, die keine Stimme haben, müssen wir unsere Stimme leihen. Sie haben es sich verdient von uns lautstark vertreten zu werden. Treten wir gemeinsam für eine besser Welt ein. Jeder kann etwas Gutes bewirken und somit einen kleinen Schritt setzen. Viele kleine Schritte können in Summe viel bewirken. Zusammen können wir viel erreichen! 

Wie schlimm es um die Welt tatsächlich steht, schildert beispielsweise Jean Ziegler in seinen Büchern – schonungslos und mit brutaler Bildhaftigkeit. Wenn man wieder einmal in Selbstmitleid zerfließt, hilft es ungemein eines seiner Bücher zur Hand zu nehmen. Nach nur wenigen Seiten wird schnell klar, in welch privilegierter Situation wir uns eigentlich befinden. Neid und Groll gegenüber Flüchtlingen, Geringschätzung und Intoleranz gegenüber anderen Menschen und Kulturen sollten und dürfen auf dieser Welt keinen Platz haben. 

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